Heilungschancen bei Brustkrebs

Brustkrebs BehandlungEs ist immer wieder erstaunlich, wie hoffnungsvoll die Artikel über die Heilungschancen bei Brustkrebs klingen. Fast 90 % der Frauen, deren Krebserkrankung frühzeitig entdeckt wurde, können geheilt werden. Dabei werden Methoden eingesetzt, die aber in der Langfristuntersuchung sich selbst als Krebserzeuger bewiesen haben. So heißt es in einem Artikel z.B. über das häufig eingesetzte Mittel Tamoxifen, das bei hormonabhängigen Tumoren hilfreich sein soll: Die Beobachtungen wurden am renommierten Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle gemacht, einem Zentrum, das weltweit für seine hervorragende wissenschaftliche Arbeit bekannt ist. Der Report wurde denn auch in der Online-Ausgabe eines angesehenen Journals, dem Cancer Research, veröffentlicht.
Gemäss dem Bericht erhöht Tamoxifen bei Langzeit-Konsumenten das Risiko, an einem aggressiven und schwierig zu behandelnden Brustkrebs-Typ um das Vierfache. Normalerweise tritt dieser Tumor in der gegenüberliegenden Brust auf, in der der Ersttumor entdeckt wurde.

Auch das Massensceening, also die gehäufte frühzeitige Untersuchung der weiblichen Brust, ist nicht immer dazu geeignet Tumoren zu entdecken und stellt auch eine Belastung dar, die ebenfalls wieder krebserregend sein kann. Ergebnisse einer Studie aus Schweden zeigen: Von 1.000 Frauen, die über den gesamten Zeitraum von 20 Jahren regelmäßig am Screening teilnehmen, können fünf Frauen damit rechnen, vor dem Tod durch Brustkrebs bewahrt zu werden.
Ebenfalls fünf Frauen werden unnötig zu Brustkrebspatientinnen, weil ihr Krebs ohne Früherkennung nicht auffällig geworden wäre. Allerdings kann zum Zeitpunkt der Diagnose niemand absehen, wie sich dieser Tumor weiterentwickelt und ob er eine Bedrohung für die Frau darstellt. Bei 50 Frauen wird wegen eines verdächtigen Mammogaphiebefundes eine Gewebeprobe entnommen, die sich dann als unauffällig herausstellt.

Alle Artikel zu diesem Thema erwähnen mit keinem Wort die Möglichkeiten der biologischen Tumorbehandlung und die vorbeugenden Möglichkeiten, welche die Naturheilkunde zu bieten hat. Prävention besteht nämlich nicht nur aus fragwürdigen Untersuchungsmethoden, sondern eher in einer ganzheitlich gesunden Lebensführung, die gekoppelt mit einer ausgewogenen Ernährung auch die Ausbalancierung von Anspannung und Entspannung beinhaltet.

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