Misteltherapie

Misteltherapie

Misteltherapie – Mistel Therapie

In unserer Klinik verfügen wir über eine jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit der Mistel. Über 100 000 Anwendungen in jeglicher Form der Verabreichung haben ein kaum vergleichbares Know How geschaffen. Ob es subcutane Injektionen, Infusionen oder direkte Tumoreinspritzungen sind, alle Methoden wurden erprobt und auf Wirksamkeit überprüft.

Als wesentlich hat sich daher gezeigt, dass durch eine Mistelaustestung, die sich über mehrere Tage hinziehen kann, die für den Patienten geeignete Mistelart und -dosis gefunden wird. Dadurch wird sichergestellt, dass eine größtmöglicher Nutzen für den Patienten aus dieser wunderbaren Therapieform gefunden wird.

Einige medizinische Erläuterungen wollen wir dazu noch geben:

Die Wirksamkeit der Mistel-Präparate kann inzwischen als wissenschaftlich gut belegt gelten. Es gibt zahlreiche Studien in vitro, Tier-Experimente und Auswertungen klinischer Behandlungen. Dabei zeigte sich, daß die zusätzliche Therapie mit  Mistelextrakten eine immunpotenzierende, stimmungsaufhellende und schmerzlindernde Wirkung besitzt. Auch der Leukocyten-Abfall nach einer Chemotherapie wird deutlich vermindert Die Kombination einer Chemotherapie mit Mistel-Behandlung beim fortgeschrittenen colorektalen Carcinom führte zu einer Erhöhung der Ansprechrate und zu einer Verdoppelung der Überlebenszeit . Eine gut Übersicht über die aktuell vorhandenen Studien gibt folgende Seite: http://www.mistel-therapie.de/de/wissenschaftliche.informationen/klinische.studien.uebersicht/prospektiv.vergleichende.studien/

Die Wirkungen eines Mistel-Gesamtextraktes auf das Immunsystem ist mannigfaltig. Es ergeben sich daher auch Unterschiede nach Applikationsart. Standard-Applikationsform war bisher die subkutane Injektion. Die Wahl des Wirtsbaumes, auf dem die Mistel wuchs, geschieht nach antroposophischen Erfahrungen, die Dosis muss individuell ausgetestet werden, da zu niedrige Dosen eine zu schwache Wirkung haben und zu hohe Dosen sogar kontraproduktiv sein können.

Neuerdings liegen ausreichende gute Erfahrungen mit hoch dosierten intravenösen Infusionen vor. Der cytotoxische Effekt ist bei intravenöser Applikation stärker als bei subkutaner Injektion. Dabei erweisen sich Mistel-Pflanzen von Laubbäumen wirkungsstärker als die von Nadelbäumen.

Misteltherapie bei Krebs

Der cytotoxische Effekt der Mistel ähnelt der Wirkung einer Chemotherapie, nur ohne ernste Nebenwirkungen

(selten allergische Sofortreaktion). Stichwort ist der programmierte Zelltod, die sog. Apoptose der Tumorzellen. Die Methode erfordert zur Sicherheit ein Immunmonitoring (z.B. Kontrollen der Lymphozytenzahl). Eine weitere Steigerung der zytotoxischen Wirkung findet sich bei lokaler Anwendung direkt am Tumor durch intratumorale Injektion, wenn dies je nach Tumorsitz möglich ist.