Homöopathie bei Krebs

Homöopathie

Wie Homöopathie wirkt

Eines der wesentlichen Merkmale der Homöopathie stellt das Ähnlichkeits-Gesetz dar. Schon der Name bedeutet auf Deutsch übersetzt “gleiche Krankheit”. Der Kranke erhält diejenige Arznei, die beim Gesunden ähnliche Symptome hervorruft, als der Kranke beklagt. So wird z.B. ein brennender Schmerz, hervorgerufen durch einen Wespenstich mit potenziertem Bienengift behandelt.

Die Homöopathie betrachtet den Mensch als eine Einheit aus Körper, Geist und Seele. Im Menschen existiert eine Lebenskraft, die das Gleichgewicht aufrecht erhält und die Systeme reguliert. Die Krankheit wird verstanden als eine akute oder chronische Verstimmung dieser Lebenskraft. Die Symptome werden verstanden als Ausdruck der verstimmten Lebenskraft und ihrer Bemühungen das Gleichgewicht wiederherzustellen.
Gesundheit bedeutet für Hahnemann Folgendes: im gesunden Zustand des Menschen waltet die geistartige, als Dynamis den materiellen Körper (Organism) belebende Lebenskraft (Autokratie) unumschränkt und hält alle seine Teile in bewundernswürdig harmonischem Lebensgange in Gefühlen und Tätigkeiten, so dass unser inwohnende, vernünftige Geist sich dieses lebendigen, gesunden Werkzeugs frei zu dem höheren Zwecke unseres Daseins bedienen kann.

Eine Aufteilung in körperliche, psychosomatische und psychische Krankheiten existiert nicht, der Mensch wird als Ganzheit betrachtet.

Eine besondere Betonung liegt in der Beseitigung von Krankheitsursachen, so weit dies möglich ist. Auch die Krankheits-Prävention war ein Anliegen Hahnemanns.

Im Gegensatz zur heutigen wissenschaftlichen Medizin verwendet Hahnemann zur Wirksamkeitsprüfung keinen Doppelblindversuch. Die Arzneimittelprüfung am Gesunden findet in der Homöopathie jedoch auch mittels Placebo-Kontrollen und unter definierten Bedingungen statt. Besonderheiten bei der Auswahl des passenden Arzneimittels und der Verabreichung werden noch in den folgenden Vorträgen hervorgehoben.

Die homöopathische Arznei bewirkt das Anstoßen einer Heilreaktion der Lebenskraft, die sich gelegentlich in sog. Erstverschlechterungen äußert. Gerade dieses Phänomen weist darauf hin, wie die Heilung letztendlich funktioniert, und zwar in dem der Körper sich selbst heilt.

Vorraussetzung für die Heilung ist neben der Kenntnis der Krankheit insbesondere die Kenntnis der Arzneimittel, wobei die Auswahl, die Folge, die Häufigkeit der Wiederholung und die Potenz eine wichtige Rolle spielen. Je schwerer und chronischer einer Erkrankung, desto eher benötigt man einen erfahrenen Spezialisten. So gut sich die Homöopathie als Hausapotheke eignet, unterliegt sie wie jedes medizinische Verfahren Grenzen bei der Selbstbehandlung. Auch darf der Zeitpunkt für eine ärztliche Diagnose Stellung nicht verpasst werden. Unter dieser Bedingung stellt die Homöopathie eine wesentliche Bereicherung ärztlich-therapeutischer Maßnahmen dar.

In der Krebsbehandlung können homöopathische Behandlungen wesentlich den Genesungsprozess mit unterstützen. Hierzu ist ein erfahrener Behandler nötig, eine sorgfältige Anamnese und hervorragende Kenntnisse der Materia Medica.

Geschichte der Homöopathie

Konstitutionsbehandlung