Enzyme

Bildschirmfoto 2016-05-18 um 12.06.31Enzyme finden in der Naturheilkunde eine breite Verwendung und haben eine Tradition. So kannten schon die Inkas günstige  Wirkung von Ananasblättern und Papaja auf die Wundheilung. Die in diesen Pflanzen enthaltenen Enzyme finden auch in der heutigen Medizin Anwendung. Bewährt haben sich Kombinationen von Enzymen pflanzlichen und tierischen Ursprungs. Die Wirkungen der Enzyme sind vielfältig: antientzündlich, abschwellend, Aktivierung von Phagozyten (Freßzellen), Beseitigung von überschüssigen Immunkomplexen, Beseitigung von Eiweißschichten, die die Erkennung von Tumorzellen durch das Immunsystem behindern (sog. Demaskierung), Spaltung von Tumor-Nekrose-Faktor-Komplexen, wobei hierdurch die normale tumorizide Wirkung dieses Faktors wiederhergestellt werden kann.
Die zum Thema „Enzyme“ vorliegenden Studien bei onkologischen Erkrankungen zeigen eine Verminderung der Rezidiv-Häufigkeit (Rokitanski O. von et al.: Enzym- Therapie als prä- und postoperative Adjuvans….Dt. Zeitschr. für Onkologie, Heft 2, 5/1993).
Des Weiteren wurde eine Verminderung der Nebenwirkung von Strahlen- oder Chemotherapie beobachtet (Schedler M. et al.: Adjuvant Therapy with Hydrolytic Enzymes in Oncology – a hopefull effort to avoid bleomycinum induced pneumotoxicity, J Cancer Res Clin Oncol (1990) 116 , Suppl. 1, 432 Stauder et al.: Strahlentherapeutische Nebenwirkungen bei Abdominalkrebspatienten u. deren Reduktion durch hydrolytische Enzympräparate. Dtsch Zschr Onkol (1991) 23, 7-16)

zurück zur Übersicht