Neue Leitung der Abteilung individuelle und personalisierte Onkologie: Prof. Dr. med. Cord Naujokat

Das Ärzteteam der Vita Natura Klinik wird seit September 2019 durch Herrn Prof. Dr. med. Cord Naujokat ergänzt .

Neue Leitung der Abteilung individuelle und personalisierte Onkologie:  Prof. Dr. med. Cord Naujokat

Professor Naujokat leitet seit 2009 erfolgreich ein internationales fachärztlich-onkologisches Netzwerk, das Patienten mit allen Krebserkrankungen individuell berät und behandelt. Einen Schwerpunkt beinhaltet die Spezialisierung auf die Therapie komplizierter Krebserkrankungen, die von onkologischen Kliniken nicht oder nicht mehr erfolgreich behandelt werden können. Hierbei werden komplexe multimodale Therapie-Strategien angewendet, die stets dem neuesten Stand der internationalen Forschung entsprechen. Die Verfahren und Medikamente sind oftmals noch nicht in Europa oder in den USA verfügbar oder für die entsprechende Krebsart nicht zugelassen (sog. Off-label-Therapien). Zudem werden Patienten mit der Erstdiagnose Krebs mit optimalen und individuellen Therapie-Strategien behandelt, die in onkologischen Kliniken nicht angeboten werden können.

Die notwendige Basis für eine erfolgreiche individuelle und „personalisierte“ Krebstherapie ist eine vorausgehende molekulare Diagnostik der Krebstumoren (sog. Tumor-Profiling), denn aktuelle Forschungsergebnisse belegen, dass jeder Krebstumor genau so individuell wie sein Träger ist. Anhand der Ergebnisse der molekularen Tumordiagnostik (Tumor-Profiling), die beispielsweise eine Überexpression bestimmter Onkogene, das Vorliegen von sog. Treiber-Mutationen oder die Expression immunsuppressiver Proteine aufzeigen, werden entsprechende Kombinationen von gezielten Krebsmedikamenten (sog. Targeted Drugs, Immun-Checkpoint-Inhibitoren, u. a.) im Rahmen einer multimodalen und personalisierten Therapie-Strategie verordnet. Ähnliche diagnostische und therapeutische Strategien werden bei chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und neurologischen Erkrankungen angewendet.

Um primäre Therapie-Resistenzen oder die Wiederkehr des Tumors nach erfolgreicher Therapie (Rezidiv) möglichst zu vermeiden, werden parallel zu den oben genannten Therapie-Strategien Substanzen und Medikamente zur Vernichtung von Krebsstammzellen (z. B. Salinomycin, Metformin, monoklonale Antikörper, u. a.) verordnet.

Darüber hinaus werden komplexe therapeutische Programme, bestehend aus modernen Medikamenten und Phytotherapeutika (pflanzliche Arzneimittel) mit wissenschaftlich belegter therapeutischer Effektivität, zur Verhinderung der Krebsentstehung bei Risikopatienten (Primär-Prophylaxe) oder zur Minimierung der Wahrscheinlichkeit einer Wiederkehr des Tumors (Rezidiv) bei erfolgreich behandelten Krebspatienten (Sekundär-Prophylaxe) verordnet. Ähnliche therapeutische Programme werden zur Primär- und Sekundär-Prophylaxe von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und neurologischen Erkrankungen verordnet.

Jeder Patient kann nach einem ausführlichen persönlichen Beratungsgespräch entscheiden, in welchem Ausmaß die aktuellen und innovativen Möglichkeiten einer optimalen Therapie-Strategie bei seiner Krebserkrankung ausgenutzt und angewendet werden sollen.

Zur Durchführung der Therapien ist zumeist ein stationärer Aufenthalt in der Vita Natura Klinik erforderlich. Eine Kostenübernahme hierfür ist seitens gesetzlicher Krankenkassen möglich.

Die ärztlichen Leistungen werden nach GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) berechnet. Zuvor wird mit dem Patienten ein individueller Behandlungsvertrag abgeschlossen. Eine Kostenübernahme seitens gesetzlicher Krankenkassen ist hierbei nicht möglich.